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ich bin kaputt. ich bin am ende.
viel mehr gibt es nicht zu sagen.
außer vielleicht, dass ich immer fetter werde.
23.11.07 13:58


"Ich bin aus jeder Therapie und aus jeder Klinik noch kränker herausgekommen, als ich hineingegangen bin, und noch verunsicherter in mir selber. Und die Erfahrung, fallen gelassen worden zu sein, war die Fortsetzung der frühen traumatischen Erfahrungen."

"Wahrscheinlich werde ich damit nicht zurechtkommen (mit dem seelisch 'beschädigt' sein), solange ich nicht bereit bin, es anzunehmen, wie es ist. Aber das kann ich mit dem Willen nicht 'machen' - in diese innere Haltung kann ich nur langsam hinein wachsen.
Ich schreibe den Satz, den er einmal zu mir gesagt hat, auf den Spiegel im Bad.
'Du kämpfst gegen Dinge, gegen die du längst verloren hast.'"
(aus "Ich heiße Berit und habe eine Borderline-Störung" von Berit Anders)

selbsterkenntnis mit hilfe eines buches? eher nicht.
aber doch sätze, die mir zu denken geben.
auch wenn ich nicht weiß, was ich damit nun machen soll.
eigentlich will ich grad im moment mal wieder gar nichts mehr.
einfach nur weg sein.
und das witzige daran ist: es interessiert niemanden.
selbsthilfe-foren. das ich nicht lache. die einzigen antworten, die man bekommt,
oder eher, die _ich_ bekomme sind
"das musst du schon allein entscheiden" und "da kann dir keiner bei helfen"
hilfe zur selbsthilfe. sicher. zum totlachen.
es ist immer und überall das gleiche. im endeffekt steht man - nein, stehe ich - immer allein da.
und wenn dann jemand verreckt schreiben alle
"oh nein, wie konnte das nur passieren".
armselig. einfach nur zum kotzen. wie der rest der welt auch.
22.11.07 14:33


Christina Stürmer - Scherbenmeer



Du bist die Schwerkraft
Du ziehst mich runter
Du bist der Regen
Und ich bin Land unter
Falls es dich interessiert
Der Versuch dich zu hassen
Hat plötzlich funktioniert

Ich hab versucht unsere guten Zeiten
Für immer abzulichten, einzukleben und festzuhalten
Sie an mein Bett zu stellen und in Rahmen einzufassen
Doch das Glück hat uns verlassen
Du kannst es nicht lassen

Ich werf dein Bild an die Wand
Ich will dass es zerbricht
Es gleitet aus meiner Hand
Jetzt seh ich nur dich und mich
In einem Scherbenmeer
Sag was es dir bringt, wenn meine Welt versinkt
Ich will sehen wie sie zerspringt
In einem Scherbenmeer

Du bist das Salz
In meiner Wunde
Du bist die Tausendstel jeder Sekunde
Falls es dich interessiert
Der Versuch dich zu hassen
Hat bestens funktioniert

Ich hab versucht das Glück nicht zu verlieren
Für immer hinter Glas einzuschließen und einzufrieren
Luftdicht zu versiegeln, doch du brachst trotzdem aus
Ich hab fest mit dir gerechnet
Doch die Gleichung geht nicht auf

Ich werf dein Bild an die Wand
Ich will dass es zerbricht
Es gleitet aus meiner Hand
Jetzt seh ich nur dich und mich
In einem Scherbenmeer
Sag was es dir bringt, wenn meine Welt versinkt
Ich will sehen wie sie zerspringt
In einem Scherbenmeer
In einem Scherbenmeer


Und ich lauf barfuß durch den Raum
Durch die Scherben unseres Traums
Ich will fühlen wie das Glas die Haut berührt
Und ich lauf barfuß durch den Raum
Ganz egal ich spür es kaum
weil dein Bild mich niemals mehr verletzen wird

Ich werf dein Bild an die Wand
Ich will dass es zerbricht
Es gleitet aus meiner Hand
Jetzt seh ich nur dich und mich
Ich werf dein Bild an die Wand
Ich will dass es zerbricht
Es gleitet aus meiner Hand
Jetzt seh ich nur dich und mich
In einem Scherbenmeer
Sag was es dir bringt, wenn meine Welt versinkt
Ich will sehen wie sie zerspringt
In einem Scherbenmeer

Falls es dich interessiert
Der Versuch dich zu hassen
Hat plötzlich funktioniert
21.11.07 15:14


die frage ist 'warum' ?

der schreckliche tag ist vorbei.
ich hab keine kerze angezündet. hab ihm nicht geschrieben.
nur geheult und gefressen.
vielleicht nimmt mich das alles auch so arg mit, weil er sowas schlimmes getan hat.
hätte er den lehrern, die weggeschaut haben und seinen ehemaligen mitschülern bitterböse briefe geschrieben, hätte es schlimmsten falls die gleichen auswirkungen in die richtung, die er wollte gehabt. nämlich gar keine. er wollte, dass sie begreifen und das tut niemand.
und jetzt sind da traumatisierte menschen.
traumatisierte menschen, die niemandem etwas getan haben.
ich glaube nicht, dass mobbende hirntote ein trauma erleiden können. die haben sich nur drüber lustig gemacht, was passiert (ist).
es hat die falschen getroffen. menschen, die keinem etwas getan haben.
selbst wenn es einen von den tätern und mittätern getroffen hätte oder gar jemand von denen gestorben wäre... was hätte das genützt? was hätte das verändert?
wäre das gerechtigkeit? ich weiß es nicht.
ich bin nur davon überzeugt, dass sich niemand, wirklich niemand das recht heraus nehmen darf über leben und tod von anderen zu bestimmen. durch nichts. nicht durch mobbing, nicht durch misshandlungen, nicht durch mord, ... durch nichts.
zurück bleiben jetzt nur die falschen berichte in den medien, die dummen äußerungen von hirntoten und traumatisierte unschuldige.
er war so ein lieber typ.
wie konntest du sowas tun?! wie?! warum?! warum hast du diese eine scheiß grenze überschritten?!
ich begreif es nicht...
auch nicht nach einem jahr.
21.11.07 14:59


nachgedacht...

ich fühle mich als wäre ich ein teil von diesem einen stück von edgar allan poe mit dem raben...
'niemalsmehr'...
ich weiß nicht mal was 'niemalsmehr' aber so fühlt es sich an. einfach nur 'niemalsmehr'.
ich lese gerade 'ich heiße berit und habe eine borderline-störung'. zum zweiten mal. beim ersten mal habe ich es nach der hälfte wieder ins regal gestellt.
ich fand es schrecklich schlecht.
jetzt fällt mir auf, wie viel ich davon kenne.
und das beginnt schon beim vorwort.

menschen, die bereits sehr früh insbesondere von den nächsten bezugspersonen, vater und mutter, abgelehnt, missbraucht und misshandelt werden, tragen die tendenz in sich, das ursprüngliche leid zu wiederholen. nicht selten erfahren sie durch unverständnis oder überforderung der therapeuten erneut verachtung und ablehnung - ihr drama findet in der therapie eine fortsetzung. sie unterliegen so lang dem zwang der wiederholung, bis das tiefe leid ans tageslicht kommen darf und bearbeitet werden kann.

ich weiß zwar nicht, wie man menschen, die nichts über einen wissen, so beeinflussen soll - klingt wie eine schlechte ausrede - aber ich bin nicht die einzige, die auch von therapeuten immer wieder verachtet und abgelehnt wird. ich bin nicht das dumme dreckstück, das ausreden sucht, und einfach nur zu dämlich ist, auch wenn das immer wieder gern so dargestellt und mir die realität nicht geglaubt wird.
da steht es schwarz auf weiß, von jemand anderem geschrieben.
verachtung und ablehnung. immer wieder. auch wenn es nur ein buch ist, es versteht mich jemand.
und auch bei ihr bricht grundlos immer wieder alles komplett zusammen.
nach phasen, in denen man dachte, dass alles gut ist und das vergangene nur ein albtraum gewesen, werden züge plötzlich wieder immer reizvoller.
nachdem man das vergangene eine zeit lang für einen bösen scherz hielt, will man plötzlich nurnoch tot sein, weil es einem so schrecklich schlecht geht und es niemanden interessiert, einem niemand glaubt.
auch sie wird von anderen immer wieder in die ecke gedrängt und flippt dann aus.
sie fängt an zuschreien, ich werde böse, agressiv, verletzend und gemein.
das kenne nicht nur ich von mir, das kennen auch die, die meine opfer wurde, nachdem ich ihres war.

ich bin nicht das dumme, ätzende dreckstück, als das man mich gern sieht. ich bin nicht das asoziale miststück, das mit absicht so handelt, weil es einen beschissenen charakter hat und es ihr spaß macht.
da steht es. schwarz auf weiß.
es hat einen grund. ich bin nicht die einzige. und vielleicht wird es irgendwann besser.

ich bin freiwillig in einer psychosomatischen klinik.
vielleicht kann mir hier jemand helfen.
ich bin aus verzweiflung in einer psychosomatischen klinik.
weil ich keinen weg sehe, allein aus diesem albtraum, in dem ich mich befinde, wieder heraus zu kommen.


meine gedanken zur zeit. die wie immer niemand ernst nimmt. auch sie geht aus verzweiflung in klapsen um kurze zeit später jeden therapeuten und jede klinik zu hassen und keinen anderen ausweg mehr zu sehen, als diesen einen.
verzweifelte hoffnung, euphorie und absolute lebensmüdigkeit wechseln sich auch bei ihr ab.

es steht da. schwarz auf weiß. ich bin nicht die einzige, die so ist.
und es beruht nicht auf einer charakterschwäche. sondern auf einem problem.
von dem ich nicht weiß, wie ich es lösen soll.
aber auch das interessiert niemanden.
wie war das mit verachtung und ablehnung?
aber ich bin ja angeblich selbst schuld. sicher.

es ist frustrierend. da ist ein buch, das einen versteht.
aber sonst interessiert es niemanden.
man ist ja doch nur das dreckstück mit charakterschwäche.

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der teil mit der therapie gibt mir zu denken.
vielleicht bin ich echt auf irgendeine verquere art und weise selbst schuld.
das typische manipulative verhalten, was man borderlinern nachsagt?
kann das sein? vielleicht kann das auch sein. auch wenn es keine absicht ist.
vielleicht bin ich tatsächlich so krank, wie man mir immer einreden wollte.
vielleicht bin ich so krank und merks nur nicht immer.
und auch der letzte satz, den ich gestern gelesen hab, hat mir zu denken gegeben.
'vielleicht hat mein vater alles kaputt geschlagen, was ich mal war'
21.11.07 13:46


rest in peace...



ein jahr ist es heute her...
seit einem jahr bist du nicht mehr da...
eigentlich wollte ich dir schreiben, aber mir fehlen die worte.
ich bin nur kalt und tot.
vielleicht reicht es auch, wenn ich ein bisschen vor mich hin heule.
verzeih mir...



zu spät...
alles zu spät...
20.11.07 14:14


hold me and tell me we'll burn like stars...



We all want to die like movie stars, you said
as you jump from the height of our cutting room floor.
While above us, glowing, exploding,
our dreams burst forth in light and death.
Hold me and tell me we'll burn like stars.
We'll burn as we fall.
Watch as city lights dance for us.
20.11.07 13:06


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